HC Sachsen – MSV Dresden wJB

Nach den beiden Niederlagen letzte Woche erwartete die Mädels nun wieder ein Gegner auf Augenhöhe, der zwar am Sonntag personell nicht so aus dem Vollen schöpfen konnte wie die Dresdnerinnen, aber dennoch ein ernstzunehmender Gegner bleibt. Beim MSV fehlten lediglich Nele und Kyra und entsprechend motiviert wurde das Unterfangen Auswärtssieg angegangen.
Vielleicht etwas zu motoviert, denn prompt landete Cleo´s „HSG Rio – Spiel- und Erfolgsball“ auf der Hallenbeleuchtung in luftiger Höhe und war auch nicht gewillt, diesen Platz wieder zu verlassen. Das sorgte auf der einen Seite für einen Abfall der Konzentration bei den Mädels und auf der anderen Seite für feuchte Augen bei Cleo – angesichts der bisherigen Erfolgsrate des Ball´s nicht verwunderlich – und rief alle in der Halle befindlichen MacGyver´s auf den Plan. Dank einer gewagten Hochsprungstangen-Tape-Kombination konnte der Ball gerettet werden und der Spieltag seinen geregelten Verlauf nehmen.

Ob es nun an der aufregenden Erwärmung oder an was auch immer lag, jedenfalls brauchten die Mädels einige Zeit um im Spiel anzukommen. In der Vorwärtsbewegung fehlte zunächst die Präzision und in der Deckung erlaubte man dem Gegner zu einfache Tore. In der zehnten Minute konnten die Dresdnerinnen erstmals auf zwei bzw. drei Tore enteilen, was die Gastgeber zu einer Auszeit veranlasste. Doch auch danach waren es die Gäste die zunehmend das Zepter übernahmen und mit mehr Zug zum Tor und schönen Zuspielen an den Kreis den Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Mit mehr Aufmerksamkeit im Deckungsverhalten hätte dieser noch größer ausfallen können oder sogar müssen, denn dort machten es die Gäste den Neustädterinnern nach wie vor zu einfach und Alina bekam mehr zu tun als ihr lieb war. Sie war aber der gewohnt sichere Rückhalt und so ging es beim Stand von 09:15 in die Pause.

Der Start in Hälfte zwei gehörte diesmal den Gästen, die mit Tempo und Überzeugung agierten und bis zur 38. Minute auf 12:24 erhöhen konnten. Die Folge war eine erneute Auszeit seitens der Gastgeber, die nun offensichtlich den richtigen Schalter gefunden hatten, denn in den nächsten Minuten verloren die Dresdnerinnen ein wenig den Faden. In den letzten 12 Minuten gelangen nur noch zwei Tore und den Neustädterinnen zehn, zum Teil zu einfache Treffer. Auch eine Auszeit, um die Mädels wieder in die Spur zu bringen, half nur bedingt und so machte sich beim Stand von 22:26 und mit dem Ertönen des Schlusspfiffes Erleichterung breit.

Fazit: Cleo´s Ball gerettet + Auswärtspunkte gesichert = Tagesaufgabe erfüllt!
Nächste Woche geht’s gegen den TSV Bärenstein weiter.

Der MSV spielte mit: Alina Haufe und Anna Schumberg (beide Tor), Hannah Süß, Dora Krah, Kim Standke, Jasmin Vetter, Annalena Kunz, Mira Boemack, Lilly Hörchner, Meret Laß, Janna Krebs, Grete Schmidt und Selina Biele. 

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