HV Chemnitz – MSV Dresden wJA

Unter ziemlich ungünstiger Konstellation ging es am Männer-EM-Finalsonntag mit der A-Jugend nach Chemnitz. Verletzungsbedingt, erkrankt oder durch MHV-Qualifikationsspiele fehlten nicht nur unsere Förderlizensspieler, sondern unser eigentlich komfortabler Kader war seit letztem Wochenende ziemlich zusammen geschrumpft.

Dazu kam, dass der Nachteil in Dresdner Hallen nicht mit Haftmittel spielen zu dürfem, fiel uns im wahrsten Sinne der Worte ziemlich auf die Füße. Ehe sich unsere Mädels mit dem zu Beginn selbst für die Chemnitzerinnen viel zu verharzten Ball nicht mehr auf die Füsse spielten, gingen sicher 15 Minuten ins Land. Aus diesen vielen technische Fehlern erzeugte Chemnitz entsprechend Tore. Dabei hatte Alina oft noch Schlimmeres verhindert und Chemnitz selbst hatte Probleme mit der Ballkontrolle.

Über große Strecken wurde gut gekämpft und gut Bewegung in den Angriff gebracht, so dass Torchancen erarbeitet wurden. Der 5 bis 7 Tore Rückstand aus der Startphase konnte aber die ganze erste Halbzeit nicht verkürzt werden. Die sonst nur gelegentlich mitspielenden Chemnitzer 2001er und Frauen-3.Liga erfahrenen Spielerinnen zogen immer wieder das Heft der Handlung an sich und konnten mit ihren individuellen Möglichkeiten glänzen. Nichtsdestotrotz, auch mit gelegentlichen Konzentrations-Aussetzern gelang es bis zur 40. Minute den Abstand nicht größer werden zu lassen. Nadine konnte schön Einnetzen, Anna mit Zug zum Tor, Meret und Hannah mit schönen Aktionen und immer wieder Alina, die den Gegenerinnen mit Paraden den Schneid abkaufte, waren dafür die Grundlage. Ab dann war es eine Frage der Kondition. Das körperbetonte Spiel forderte Tribut und zunehmende Fehler durch Unkonzentriertheit spielte den Gastgebern in die Karten, die mit schnellen Gegenstößen leichte Tore machen konnten und am Ende stand eine 12 Tore Niederlage auf dem Protokoll.

Auch wenn es ein Fussballer-Spruch ist: Immer weiter weiter weiter!! Oli Kahn hat da völlig Recht…. Weitermachen Mädels, völlig egal ob was schief läuft oder bessere Individualisten gegenüber stehen, wichtig ist immer weiter zu fighten und den Kopf nicht hängen zu lassen. 
Es spielten: Alina, Kyra, Mira, Anna, Meret, Nadine, Tabea, Lilly, Janna, Hannah, Selina

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