HSG Weißeritztal – MSV Dresden wJB

In Anlehnung an ein bekanntes Lied der Toten Hosen hatte sich auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden MSV-Spielerinnen aus den verschiedensten Gründen von 14 auf 9 reduziert. Abzüglich zweier Torleute verblieb lediglich ein Wechselspieler, weshalb Lara Ottomann aus der C-Jugend einsprang und eine wirklich tolle Premiere in der nächsthöheren Altersklasse feierte. Die Gastgeber von der HSG Weißeritztal teilten im Übrigen das personelle Schicksal der Dresdnerinnen, so dass heute das Modell „kleine Auswechselbank“ auf beiden Seiten völlig ausreichend war. Da auch die anwesenden MSV´lerinnen aufgrund diverser Wehwehchen nicht durchgängig hatten trainieren können und Lilly ein 60-Minuten-Frauenspiel vom Vortag in den Knochen hatte, würde es heute also eine Frage des Willens werden.
Und wie die Mädels wollten – hinten mit einer gut sortierten und aufmerksamen Deckung, nebst Alina im Kasten und vorn mit Bewegung und einstudierten Abläufen. Ganze neun Minuten benötigten die Gastgeberinnen, deren Spielaufbau immer wieder durch Dora gestört wurde, um das erste Mal einnetzen zu können. Das zu diesem Zeitpunkt dennoch „nur“ ein 1:4 an der Anzeigetafel leuchtete war der Tatsache geschuldet, dass den Mädels heute im Abschluss das Glück nicht besonders hold war. Dennoch machten sie weiter und steckten nicht auf. Stellvertretend dafür sei Janna genannt, die sichtlich mit sich und ihrer Trefferquote kämpfte und heute „Sieger“ blieb. Selina übernahm Verantwortung bei den Strafwürfen und netzte die ersten beiden auch erfolgreich ein. Weißeritztalkonnte noch einmal zum 4:5 (18. Min.) aufschließen, doch dann konnten sich die Mädels bis zur Pause zum 5:9 absetzen.

Durchschnaufen und weitermachen. Hälfte zwei glich im Grunde der ersten – auch wenn die Deckung ein paar mehr Lücken aufwies und Anna anfangs ein wenig unsicher im Tor agierte, ließen die Mädels nur weitere sieben Gegentreffer zu. In der Vorwärtsbewegung fand die Mannschaft immer wieder gute Lösungen, versuchte schnell zu spielen und kam darüber durch Grete, Lilly und Kyra auch zu Torerfolgen. Lara auf der Rückraummitte machte ihre Sache super, agierte sicher, mit Übersicht und ging auch selbst in die Tiefe.Besonders das Zusammenspiel mit Kim funktionierte klasse. Die hat übrigens in der nächsten Trainingseinheit, ob der zahlreichen unnötigen Dribblings, ca. 1 Milliarde Burpees zu absolvieren. Und auch wenn in den letzten fünf Minuten kein Treffer mehr gelang und die Gastgeberinnen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten, stand am Ende ein 12:22 Sieg zu Buche, der angesichts des mannschaftlich geschlossenen Auftretens besonders wertvoll ist! Und um bei den Toten Hosen zu bleiben: „Einer für alle, alle für einen….“

Der MSV spielte mit: Alina Haufe und Anna Schumberg (beide Tor), Janna Krebs, Selina Biele, Dora Krah, Kim Standke, Grete Schmidt, Lilly Hörchner, Lara Ottomann; Trainer: Nina und Karina und zur Unterstützung auf der Bank: Annalena Kunz.

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