ESV Dresden II – MSV Dresden II

Da war nun auch für unsere A-Jugendlichen der lang ersehnte Re-Start – am 11.10.2020 waren die Mädels das letzte Mal offiziell im Einsatz und sind nun in dieser Saison die Hauptakteure der Mission „zweite Frauenmannschaft“. Deren Installation war angesichts einer aus allen Nähten platzenden ersten Vertretung dringend geboten. Der erste Auftritt unserer Zweiten war aber auch aus anderen Gründen sehr besonders und sorgte an diesem Samstag für den ein oder anderen Gänsehautmoment bei den „alten“ MSV´lern. 
Mit dem 2003´er (und natürlich auch allen nachfolgenden Jahrgängen) ist es uns als Verein erstmalig gelungen einen Jahrgang von den ersten Schritten in der Sporthalle bis in den Frauenbereich zu führen. Das war ein langer und nicht immer sonniger Weg. Um so mehr erfüllt es uns mit Stolz, dass es uns mit so vielen Mädels gelungen ist!
Der altehrwürdige Lokschuppen diente heute als Kulisse des Geschehens und unserer Mannschaft stand die geballte Handballerfahrung der zweiten Vertretung des ESV Dresden (Altersschnitt ca. 36 Jahre) gegenüber. Für unsere Mädels sollte es in erster Linie darum gehen, im Spiel ihre Vorteile in Hinblick auf Schnelligkeit und Kondition auszuspielen und mit Spaß bei der Sache zu sein. 
Aber auch wenn, passend zur Dramaturgie des Tages, Rückkehrerin Emma zum 0:1 einnetzen konnte, blieb der Spaß in Halbzeit eins etwas auf der Strecke. Mit den Umständen der Spielstätte hadernd, zu dicht am Gegner und zu inkonsequent im gesamten Auftreten machten es die Mädels unnötig spannend. Mit einer knappen 8:9 Führung ging es in die Pause. In dieser wurde nochmals an das ursprüngliche Vorhaben erinnert und diesmal drang die Trainerschaft in die Köpfe der Mannschaft durch.
Aus einer aufmerksamen und zupackenden Deckung wurde endlich schnell nach vorn gespielt und der Vorsprung konnte über die Zwischenstation 11:16 (45. Min.) zum 13:21 Endstand ausgebaut werden. Alina, die in der ersten Hälfte noch ein wenig mit der kurzen Ecke gehadert hatte, lief zu Höchstform auf und gab den notwendigen Rückhalt. Und auch wenn noch längst nicht alles gelang, agierten die Mädels endlich mutiger und zielstrebiger Richtung Tor. Dass sie dabei auch das ein oder andere Mal die Körperlichkeit des Frauenhandballs zu spüren bekamen, gehört zum Lernprozess und soll bedeuten: „Die Lücke ist das Ziel!“ – der erste Schritt ist jedenfalls getan!

Nach Abpfiff wurden ein paar Schmerz-, Freuden-, Nostalgie- und Gerührtseins-Tränen vergossen, Ichmussdichmaldrücken-Einheiten verteilt und Kuchen mit Prosecco genossen.
Aufgrund eines organisatorischen Versäumnisses (Ja, auch uns unterlaufen Fehler!) waren heute leider noch nicht alle Mädels spielberechtigt, weshalb wir, dankenswerterweise, von Nadine und Janine aus der Ersten unterstützt wurden. Auf diese Unterstützung werden wir in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Kräfte auch weiterhin zurückgreifen.
Für die #F2 waren Hannah S., Paula L., Kim S., Lisa, Z., Mira B., Lilly H., Nadine U., Alina H., Emma H., Janna K. und Janine T. im Einsatz.

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