Satzung

Satzung des MSV Handball Dresden e. V.

I. Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform

Der Verein trägt den Namen Mannschaftssportverein Handball Dresden e. V., er hat seinen Sitz in 01219 Dresden, Kreischaer Str. 16a. Er wurde am 21.03.1995 gegründet und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Dresden eingetragen.

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

Zweck und Aufgabe des Vereins ist die körperliche, geistige und charakterliche Bildung seiner Mitglieder – insbesondere der heranwachsenden Jugend – durch planmäßige Pflege des Handballsports.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigter Zwecke“ der Abgabenordnung.
Im Rahmen der sportlichen Betätigung und Veranstaltungen soll das Streben nach Toleranz, die Kameradschaft und das Gemeinschaftsgefühl in der Sportgemeinschaft bei allen Mitgliedern gefördert und gefestigt und damit zugleich zur Verwirklichung des gedeihlichen Zusammenlebens der Menschen beigetragen werden.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein ist frei von politischen und konfessionellen Bindungen. Er unterstützt andere Organe und Einrichtungen, die dem Handballsport dienen.

§ 3 Vereinsvermögen

Der Verein ist berechtigt, zur Durchführung seiner Bestrebungen haupt- und nebenamtlich beschäftigte Kräfte einzustellen. Die Mitglieder können keinerlei Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins beanspruchen. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Beendigung der Mitgliedschaft steht den Mitgliedern kein Anspruch aus dem Vereinsvermögen zu. Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des Vereinszwecks darf das Vereinsvermögen nur für gemeinnützige Zwecke des Sports verwendet werden. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über künftige Verwendungen des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 4 Vereinszugehörigkeit

Der Verein wird Mitglied der zuständigen Landesverbände und der Fachverbände bezüglich seiner einzelnen Abteilungen.

§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Rumpfgeschäftsjahr bildet die Zeit vom 21.03.1995 bis zum 31.12.1995.

II. Mitgliedschaft

§ 6 Mitgliedschaft

Der Verein hat

  • ordentliche Mitglieder
  • außerordentliche Mitglieder
  • Ehrenmitglieder

Ordentliche Mitglieder des Vereins sind:

  • aktive Mitglieder, die regelmäßig am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilnehmen
  • passive Mitglieder, die aus bestimmten Gründen zeitweise nicht am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilnehmen können

Außerordentliche Mitglieder sind:

Einzelpersonen oder Institutionen, die Zweck und Aufgaben des Vereins anerkennen und den Verein oder seine Gliederungen fördern und unterstützen.

Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um die Förderung und die Arbeit des Vereins verdient gemacht haben. Sie werden vom Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand des Vereins zu beantragen.

Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand des Vereins, die keiner Begründung bedarf, ist unanfechtbar.

Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.

Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied den Satzungen und Ordnungen des Vereins.

Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung durch den Verein.

§ 8 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins haben die nachstehend genannten Rechte:

  • Teilnahme am Trainings- und Wettkampfbetrieb
  • alle Mitglieder ab 16 Jahren können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen
  • Stimmrecht haben alle ordentlichen Mitglieder ab 16 Jahren
  • wählbar sind alle ordentlichen Mitglieder ab 18 Jahren
  • außerordentliche Mitglieder haben kein Stimm- und Wahlrecht
  • Recht auf Beantragung der passiven Mitgliedsc

§ 9 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

  • die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern
  • die Satzung und die auf ihr beruhenden Bestimmungen sowie die Entscheidungen des Vorstandes anzuerkennen und einzuhalten
  • vereinsschädigendes Verhalten zu vermeiden
  • Beiträge an den Verein zu leisten

§ 10 Mitgliedsbeiträge und Gebühren

Die Festsetzung der Jahresbeiträge und deren Fälligkeit erfolgt durch den Vorstand. Der Vorstand ist ermächtigt eine Beitragsordnung zu erlassen.

Einzelheiten zu Zahlungsmodalitäten und Gebühren werden in der Beitragsordnung festgelegt.

§ 11 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Eine passive Mitgliedschaft endet auch mit Kündigung durch den Verein oder durch Wiederaufnahme der aktiven Mitgliedschaft.

Der Austritt ist schriftlich mit einer Frist von 4 Wochen zum 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres zu erklären.

Geleistete Beitrage werden nicht zurück erstattet.

Der Ausschluss kann erfolgen:

  • bei schwerem Verstoß gegen die Vereinssatzung
  • bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins
  • bei Rückstand mit der Zahlung der Vereinsbeiträge für mehr als 3 Monate oder Nichterfüllung sonstiger finanzieller Verpflichtungen gegenüber dem Verein und wenn trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt werden
  • bei anderem vereinsschädigenden Verhalten
  • bei nachgewiesenem Doping eines Mitgliedes in einem sportlichen Wettkampf

Der Ausschluss erfolgt durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes und wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Gegen den Ausschlussbescheid kann der Ausgeschlossene innerhalb von 14 Tagen nach Zugang Einspruch beim Vorstand einlegen, dessen Entscheidung endgültig ist.

Mit dem Austritt oder Ausschluss geht jeder Anspruch an den Verein verloren.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle zu seiner Verwahrung befindlichen, dem Verein gehörenden Gegenstände, Urkunden etc. an die Vereinsgeschäftsstelle herauszugeben.

§ 12 Strafen und Beschwerden

Verstöße von Mitgliedern, vor allem im sportlichen Bereich, können vom Vorstand, im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung, mit Verweis und einer zusätzlichen Geldbuße bis zu 250,00 EUR geahndet werden.

Als Verstöße dieser Art gelten insbesondere:

  • unentschuldigtes Fernbleiben von festgesetzten Übungen, Wettkämpfen und ehrenamtlich übernommenen Pflichten
  • Nichterfüllung von Anordnungen von zuständigen Abteilungsleitern, der Stellvertreter oder Spielführer
  • unsportliches Verhalten während eines Wettkampfes oder in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einem solchen
  • vereinsschädigendes Verhalten

Jedem Mitglied steht das Recht der Beschwerde gegen eine ausgesprochene Bestrafung zu. Die Beschwerde ist binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe der Bestrafung beim Vorstand schriftlich einzulegen, dessen Entscheidung endgültig ist.

III. Organe

§ 13 Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins bestehen aus

  • Mitgliederversammlungen
  • Vorstand

§ 14 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Die Mitgliederversammlung beschließt die Richtlinien der Vereinsarbeit. Ihr obliegt die Wahl von Vorstand und einzelnen Ausschüssen sowie die Abberufung einzelner Organe oder einzelner ihrer Mitglieder. Sie nimmt die Berichte vom Vorstand entgegen und entscheidet über die Entlastung der Vereinsorgane.

§ 15 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in der Regel einmal jährlich statt; sie wird – wie auch die außerordentliche Mitgliederversammlung – durch den ersten Vorsitzenden einberufen.

Die Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich/per E-Mail unter Angabe des Zeitpunktes, des Ortes und der Tagesordnung. Die Benachrichtigung der Mitglieder muss 28 Tage vor der Versammlung erfolgt sein. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen mindestens 14 Tage vor der Versammlung beim Vorstand eingereicht sein. Diese Anträge sind nachträglich in die Tagesordnung aufzunehmen. Später eingehende Antrage dürfen, soweit sie nicht Abänderungs- oder Gegenanträge zu einem vorliegenden Antrag sind, nur als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können nur solche sein, die zur Einberufung geführt haben.

Andere Tagesordnungspunkte können auf außerordentlichen Mitgliederversammlungen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung dies mit Zweidrittelmehrheit beschließt. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht im Wege des Dringlichkeitsantrages gestellt werden.

§ 16 Tagesordnung

Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Tagesordnungspunkte enthalten, wobei die Neuwahl der Vereinsorgane alle drei Jahre vorzunehmen ist.
a. allgemeiner Jahresbericht des Vorstandes und Bericht über das laufende Geschäftsjahr
b. Bericht über den Jahresabschluss und den Haushaltsplan des laufenden Jahres
c. Anträge
d. Entlastungen des Vorstandes und Neuwahl des Vorstandes
e. Verschiedenes

Anträge auf Satzungsänderungen sind vor der Entlastung der Vereinsorgane als besondere Punkte in die Tagesordnung aufzunehmen.

§ 17 Versammlungsleitung und Beschlussfassung

Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig; sie wird vom Vorstand, im Fall seiner Verhinderung vom Stellvertreter geleitet. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Jedes Mitglied hat bei der Abstimmung eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Eine Beschlussfassung über die Änderung des Vereinszweckes bedarf der Stimmen aller ordentlichen Mitglieder, wobei mindestens die Hälfte aller ordentlichen Mitglieder an der Abstimmung teilnehmen muss. Wahlen zu den Vereinsorganen sind geheim. Liegt nur ein Vorschlag vor, so kann die Wahl durch Akklamation oder offene Abstimmung erfolgen, wenn nicht mindestens die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geheime Wahlen fordert.

Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. In einem zweiten Wahlgang entscheidet die einfache Mehrheit zwischen den beiden stimmhöchsten Bewerbern des ersten Wahlganges. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und von dem durch ihn bestimmten Protokollführer zu unterschreiben ist.

§ 18 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  • 1. Vorsitzendem
  • 2. Vorsitzendem
  • Schatzmeister

Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt.

§ 19 Vergütung des Vorstandes

 Für die Tätigkeit im Vorstand erhalten die Vorstandsmitglieder keine Aufwandsentschädigung.

§ 20 Vereinsordnung

 Vereinsordnungen können durch den Vorstand bei Bedarf für folgende Bereiche und Aufgabengebiete erlassen werden.

  • Geschäftsordnung für die Organe des Vereins
  • Finanzordnung
  • Beitragsordnung
  • Wahlordnung
  • Jugendordnung
  • Ehrenordnung

Vereinsordnungen dürfen nicht der Satzung widersprechen und sind kein Bestandteil der Satzung.

Zu ihrer Wirksamkeit müssen die Vereinsordnungen den jeweiligen Mitgliedern des Vereins bekannt gegeben werden. Gleiches gilt für Änderungen und Aufhebungen.

§ 20 Haftungsausschluss

Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden, wenn oder soweit solche Schäden und Verluste nicht durch Versicherungen abgedeckt sind und die Schäden durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz eines Vereinsorgans herbeigeführt wurden.

§ 21 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Die geänderte Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 13.06.2016 beschlossen.

§ 22 Vertretung

Der Verein wird sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich durch den 1. und 2. Vorsitzenden gemeinsam vertreten.